Roland Buser

Das Universum der Farben und Klänge

 oder: der Kosmos im Menschen

 

Wir lernen den Himmel bis in seine grössten Tiefen durch viele Bilder von seinen Körpern und Vorgängen kennen. Dabei sehen wir, dass und wie sich alles in ihm und unter ihm aus einfachster Energie gebildet hat --- aus der Fähigkeit zur Bewegung heraus, die sich in vielen räumlichen und zeitlichen Strukturen wie zum Beispiel Elementarteilchen und Schwingungen entwickelt. Wir gehen den Folgen dieser Entwicklung ein Stück weit nach anhand verschiedener natürlicher Objekte und Prozesse, in denen wir die ursprünglichen Formen erkennen, die uns heute auch in Gestalt künstlerischer Schöpfungen des Menschen begegnen --- zum Beispiel im malerischen Erklingen der musikalischen Farben im Farbklang. 

 

Christian Fluri

Kunst und Musik: von der Verflechtung der Künste

 

 

Die Erfindung der Oper um 1600 intendierte die Verflechtung der verschiedenen Künste, die der musikalischen, mit der literarischen wie mit der visuellen. Die Komponisten um den grossen Meister Claudio Monteverdi wollten damit nicht etwas komplett Neues schaffen (was sie eigentlich taten), sondern knüpften an die idealisierte Renaissance-Vorstellung des antiken Theaters an. Das Ineinenadergreifen der Künste ist viel älter als die Oper, geht zurück zum Ursprung der Künste.

 

 

 

Musik und Malerei direkt zu verknüpfen, das aber ist eine Idee der Moderne. So „komponierte“ Wassili Kandinsky und erläuterte die Wirkung der Farben auf den Menschen mit musikalischen Begriffen. Den umgekehrten Weg ging der russische Komponist Alexander Skrjabin mit seinem Farbenklavier. Viel weiter noch entwickelte Iwan Wyschnegradsky, der von Skrjabins Werk beeinflusst war, das Zusammenspiel von Farben und Klängen. In Paris, wohin der Russe 1920 emigriert war, entwarf er 1940 für den Kuppelbau La Coupole ein Licht-Farben-Projekt. Erst vor gut einem Jahr wurde seine geniale Idee in Basel umgesetzt, zu Stücken für sechs in Mikroton-Abständen gestimmten Konzertflügeln, tanzten in der Markthallekuppel die nach Wyschnegradskys Plänen geschaffenen geometrischen Farbenformen und -Kombinationen, die sich den faszinierenden mikrotonalen Klängen entsprechend verwandelten, veränderten, auflösten und wieder verdichteten.

 

 

 


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Nicole Schmölzer

Künstlerin Malerei mit Öl, Tusche, Aquarell und Video. Studium der Kunstwissenschaft, Romanistik. www.nicole-schmoelzer.ch

Bernhard Dittmann 

Musiker, Sänger, Chorleiter (Cantabile Chor), Moderator; Studium der Philosophie, Germanistik, Anglistik und Sprachwissenschaft.
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